Zentrum Hören

Seit 17. Mai gibt es in Wien ein neues Zentrum, in dem sich alles um das Hören dreht. In historischem Ambiente wird dort innovative High-Tech angeboten und alles rund um das Thema ‚Hören und Verstehen‘ erklärt.

Beratung und Service sind die zwei Schlüsselwörter, wenn es um zufriedene Kunden und erfolgreiche Patienten geht, gerade auch für den Anbieter innovativster Hörtechnologie in Form von verschiedenartigen Implantatsystemen. So wurde bei MED-EL immer schon im Vorfeld einer eventuellen Implantation umfangreiche Beratung angeboten, sowie lebenslange Nachsorge für die Implantate und deren Nutzer. Seit über zwei Jahren fand diese Betreuung im Wiener Büro im Gartenpalais Liechtenstein, Fürstengasse 1, statt. Mit 17. Mai 2016 wurde nun ein neues Beratungszentrum mit dem Namen ‚Zentrum Hören‘ im Eingangsbereich zum Palais-Garten eröffnet – in unmittelbarer Nähe zu den Technikern und Spezialisten der Firma, aber doch in einem Extragebäude untergebracht, das vom geschäftigen Bürobetrieb entkoppelt und ein noch ruhigeres Beratungsklima verspricht. „Wir kommen dem Patienten näher“, erklärt DI Ewald Thurner, Area Manager von MED-EL Österreich und als solcher verantwortlich für das Zentrum Hören.

"Unsere Unternehmensziele bleiben dieselben wie unsere persönlichen Ziele zu Beginn unserer Forschungen, nämlich Hörverlust als Barriere der Kommunikation zu überwinden und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern", erklärt die Gründerin und CEO von MED-EL, DI Dr. Ingeborg Hochmair in einer Presseaussendung. „Deswegen ist MED-EL bemüht, mit seinen Technologien und Serviceleistungen Hören bestmöglich zurückzugeben und jede Art von Hörstigmatisierung zu eliminieren“, verdeutlicht Ewald Thurner, „und mit dem Zentrum Hören möchten wir dieses Vorhaben einen guten Schritt vorantreiben.“

Das Angebot im Zentrum Hören ist folglich auch sehr breit gestaltet, angepasst an den Bedarf der Nutzer von Hörimplantaten soll es letztlich die gesamte Betreuung abdecken, derer sie bedürfen. Die ruhigen Räumlichkeiten können zu jeder Zeit – vor und nach einer Implantation – für Beratung und Gespräch genutzt werden. Wenn sich im Gespräch herausstellen sollte, dass ein Interessent von der Versorgung mit einem konventionellen Hörgerät profitieren würde, so sorgt die Kooperation mit einer der größten Hörgeräte-Vertriebskette Österreichs für optimale Betreuung. MED-EL selbst bietet das gewohnte Spektrum an Service für seine Kunden an und natürlich kann auch weiterhin ein Fitting vorgenommen werden, wobei die technischen Möglichkeiten einer Audiometrie zur Verfügung stehen. Unter Zuhilfenahme einer Freifeldmessung kann die Feineinstellung der Systeme noch passgenauer erfolgen, als das bisher im eher technisch geprägten Büro möglich war. Die technische Leitung der Einrichtung liegt in den Händen von DI Dominik Richnovsky, der den MED-EL Nutzern seit Jahren als Ansprechpartner vertraut ist. Er bildet gemeinsam mit Bashar Hindu MSc und Andrea Stacher MSc die Verbindung zur nahen Klinik. Außerdem werden David Sainitzer MSc und Andrea Dorner wie gewohnt als Ansprechpartner für die Kunden und Implantate-Nutzer zur Verfügung stehen. Platz für weitere Angebote ist vorhanden, sollte sich der Bedarf dazu ergeben.

Um ein derart umfangreiches Angebot für die Kunden zur Verfügung stellen zu können, war man lange Zeit in ganz Wien auf der Suche nach einem geeigneten Gebäude für die Anwenderberatung und – betreuung und fast hätten sie das Naheliegende übersehen, freut sich Ewald Thurner über die maßgeschneidert umgebauten Räumlichkeiten. Das linke der beiden ehemaligen Stallungsgebäude, die den Ehrenhof des Palais umrunden, wurde mit dem freundlichen Entgegenkommen und der Unterstützung der Familie von Liechtenstein auf die Bedürfnisse der Kunden hin umgebaut. „Wie die alte Kuppelgewölbekonstruktion erhalten beziehungsweise rekonstruiert werden konnte, ist bemerkenswert“, schwärmt Ewald Thurner und vermutet gleich: „Ich bin mir sicher, wenn wir die verschiedenen Ecken der Räumlichkeiten ausprobieren, finden wir auch einige ‚Whispering Corners‘“. Es wäre nicht MED-EL, würde er abschließend nicht einladen: „Sehen Sie sich das an – und hören Sie sich das an!“