Ein Fest für die Ohren

Der österreichische Hörimplantate-Hersteller MED-EL feierte am 3. Mai mit dem Publikumsevent Ein Fest für die Ohren die Eröffnung des ZENTRUM HÖREN am Wiener Alsergrund. Dort können Nutzer von Hörimplantaten ab sofort sämtliche Leistungen rund um ihr Implantat-System in Anspruch nehmen. Dazu gehört allen voran die logopädische Rehabilitation, die nun erstmals einfach und für alle Altersgruppen auf Kassenkosten zugänglich ist. MED-EL freute sich über die Teilnahme von rund 700 Besuchern. Der Tag endete mit einer Podiumsdiskussion, zu der sich rund 200 Gäste aus Medizin und Forschung einfanden.

Einmal um ein überlebensgroßes Ohr spazieren oder die eigene Lautstärke beim Schreien messen: Der österreichische Hörimplantate-Hersteller MED-EL lud am 3. Mai Kinder und Erwachsene zu einer kostenlosen interaktiven Ausstellung ins Wiener Palais Liechtenstein. Jung und Alt hatten im einzigartigen Ambiente des Palais die Möglichkeit, mehr über den Hörsinn zu erfahren: seine Wichtigkeit, schädliche Einflüsse und neue Hilfsmittel bei Schwerhörigkeit. Bei Stationen des Schallforschungsinstituts der Akademie der Wissenschaften konnte man herausfinden, wie laut man üblicherweise Musik lauscht oder welchen Unterschied es macht, ob man mit beiden oder nur einem Ohr hören kann. Man durfte erfahren, wie man über den Knochen hört und welche heutigen technischen Innovationen Ludwig van Beethovens Taubheit geheilt hätten. Die Band Federspiel bespielte eine weitere der zahlreichen Stationen: Mit jedem Wurf überdimensionaler Würfel ließ sie ihre Instrumente immer wieder in neuer Art erklingen. Interessante Exponate des Wiener Josephinum boten einen interessanten Rückblick aus der HNO-Medizingeschichte. Im neuen ZENTRUM HÖREN konnte man sein Gehör professionell testen lassen. Und beim so genannten Hörverlust- Simulator hatte man die Möglichkeit, sein Gegenüber mit verschiedenen Arten von Hörverlust zu erhören.

Insgesamt besuchten rund 200 Schüler sowie 500 Senioren und Interessierte MED-ELs interaktive Ausstellung. Durch den Nachmittag mit Gewinnspiel führte ein sehr engagierter Peter Rapp, der sich sehr begeistert von der Sache zeigte.

„MED-EL setzt sich seit jeher für Menschen und deren Hörsinn ein. Wir wollen Hörverlust als Hürde für Kommunikation und Lebensqualität überwinden. Mit dem ZENTRUM HÖREN gehen wir den nächsten Schritt in Richtung optimale Hörversorgung“, sagt DI Ewald Thurner, Area Manager MED-EL Österreich und Gastgeber des Events.

Podiumsdiskussion zum Abschluss

Den Abschluss des Tages bildete die Podiumsdiskussion zum Thema „Hörtechnologie made in Austria –Mit 40 Jahren Erfahrung die Zukunft gestalten“ mit Musikunterhaltung, moderiert von Dr. Agnes Mühlgassner, Chefredakteurin der Österreichischen Ärztezeitung. Am Podium diskutierten Dr. Ingeborg Hochmair, CEO von MED-EL, DI Ewald Thurner, Area Manager MED-EL Österreich, Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Gstöttner, Vorstand der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten der Medizinischen Universität Wien, Univ.-Prof. Dr. Wolf-Dieter Baumgartner, Klinische Abteilung Allgemeine HNO an der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten der Medizinischen Universität Wien sowie Markus Fraisl, Vater einer 11-jährigen cochleaimplantierten Tochter.

„Vor vier Jahrzehnten haben wir das erste mikroelektronische Mehrkanal-Cochleaimplantat in Wien entwickelt“, sagte MED-EL CEO Dr. Ingeborg Hochmair. "Wir konnten dadurch weltweit vielen Tausenden Menschen das Hören ermöglichen. Das ist auch weiter unser Ziel – insbesondere für Kinder, denn sie gestalten unsere Zukunft ganz entscheidend mit. Außerdem erwachsen einer Gesellschaft durch unbehandelten Hörverlust enorme Kosten.“