
Die Sehnsucht nach der Stradivari unter den Glocken.
28. April 2026, Glockengießerei Grassmayr, Innsbruck
16 Ohrwürmer trafen einander am Nachmittag des 28. April, um das Glockengießer-Museum der berühmten Glockengießerfamilie Grassmayr in Innsbruck zu besuchen.
Im außergewöhnlichen Museum der Glockengießerei Grassmayr wird die Geschichte der Glockengießkunst erzählt und es werden die unterschiedlichen Fertigungstechniken und -materialien vorgestellt, sowie verschiedene Glocken, die auf der ganzen Welt verteilt sind. Als Besucher konnten wir dem Klang von Klangschalen lauschen, und dem vieltönigen Glockenturm; und wir konnten den unterschiedlichen Klang verschiedener Glocken vergleichen.
Sehr spannend war der Besuch der alten und neuen Glockengießer-Werkstatt: Dort konnten wir die neueste Glocke bewundern, die nach monatelanger Arbeit gerade fertiggestellt wurde. Die 14 Tonnen schwere und zweieinhalb Meter hohe „Credamusglocke“ wird ihren Platz im Magdeburger Dom finden. Sie ist dann die zweitgrößte Glocke in Deutschland sein.
Der Betrieb der Familie Grassmayr gehört zu den drei größten Glockengießer-Firmen der Welt. In über 100 Ländern der Welt erklingen die bronzenen Grassmayr-Glocken. Das Wissen um deren Herstellung wird von Generation zu Generation weitergegeben. Die Philosophie der gegenwärtigen Generation lautet: „Mit der tiefen inneren Sehnsucht nach der Stradivari unter den Glocken.“
Die Brüder Peter und Johannes Grassmayr konnten mit ihrem Team die Qualität ihrer Glocken in den vergangenen Jahren wesentlich weiterentwickeln. Ihr Ziel ist es, besondere Kunstwerke in klanglicher und optischer Schönheit zur Freude der Menschen für die „Ewigkeit“ zu schaffen.
Danke auch dem „Ohrwurm“ Egon, der uns zum Schluss noch in die Geheimnisse der Klangschalentherapie eingeführt hat!




